Ski-Schullandheim der Sechstklässler im Berchtesgadener Land

Zum  44. Mal in Folge fuhren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bei St. Michael ins Schullandheim in den Schapbachhof  nach Schönau am Königssee.
Gleich nach den Faschingsferien brachen zwei der vier sechsten Klassen (6b und 6c) zu ihrer achttägigen Fahrt ins Ski-Schullandheim auf. Zwei weitere Klassen (6a und 6s) starteten am 23.2.2016.
Nach der Inbeschlagnahme der Zimmer gleich nach der Ankunft ging es zur Skiausgabe. Schuhe wurden probiert, Ski angepasst, Helme aufgesetzt. So professionell ausgestattet ging es am zweiten Tag auf die Piste ins Skigebiet Obersalzberg. Am Ende des ersten Skitages waren bereits beträchtliche Fortschritte erzielt worden. Alle 52 Schülerinnen und Schüler waren die Piste sicher heruntergefahren, obwohl viele an diesem Tag zum ersten Mal in ihrem Leben auf Skiern standen.
In kleinen Skigruppen, betreut von ihren ebenfalls sportlichen Lehrern,  ging es im weiteren Verlauf der Skitage zum Götschen, dem nächst anspruchsvolleren Skigebiet in der Region. Bis zum Ende des Aufenthalts konnten alle Schüler dort die lange Waldabfahrt sicher meistern. Großes Lob an die Skifahrer!

In den eingeplanten Regenerationsphasen durften die Klassen zum Beispiel Tagebuch schreiben, erfuhren Wissenswertes über den Alpenraum oder die Gefährlichkeit von Lawinen. Weitere Programmpunkte sorgten für Abwechslung und bereicherten den Aufenthalt: Tischtennis- und Tischkicker-Turniere, ein Kinoabend, das Gestalten eines T-Shirts mit dem Logo des Schapbachhofs. Besonders beliebt war dieses Mal die am Abend im Freien veranstaltetet Schneedisco, während der ein warmer Punsch zum Aufwärmen serviert wurde. Und auch dieses Jahr wurden wieder mit Eifer von Jungen und Mädchen coole Boshi-Mützen gehäkelt und Loop-Schals gestrickt.
Bei den vielfältigen Aktivitäten wurden Freundschaften über die eigene Klassengemeinschaft hinaus geschlossen und die besondere Erfahrung, dass man auch eine Woche ohne Handy auskommen kann, trug zu einem harmonischen Miteinander bei.
Ein  Ausflug an die Bobbahn zum Königssee und  der traditionelle Besuch des Salzbergwerks in Berchtesgaden brachten den Schülern die Umgebung und Landschaft im Berchtesgadener Land näher.

Am Abschlussabend gab es einen weiteren Höhepunkt: Das  Wettspiel „Schlag den Lehrer“,  das gemeinsam von Schülern und Lehrern auf witzige Weise moderiert wurde, und bei dem natürlich die Schüler gewannen, brachte allen riesen Spaß. Und zu guter Letzt wurde eine von Teamchef professionell hergestellte und mit Musik untermalte Dia-Show gezeigt, bei der auf eindrucksvolle Weise der gesamten Aufenthalt noch einmal zusammengestellt war und zu heftigen Lachern führte.
Herr Brenner, der diesjährige verantwortliche Lehrer, und sein fünfköpfiges Kollegen-Team, das  von zwei Studenten unterstützt wurde, freuten sich, alle 52  Schüler nach acht Tagen zwar erschöpft, aber glücklich, wieder zuhause abliefern zu können.
In diesen Tagen erwarten wir gespannt den Bericht des zweiten Teams, das noch vor Ort ist und uns demnächst über ihre Skierfahrungen berichten wird.

Sabine Heidenreich

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