Ethik-Unterricht

Allgemeines:

Der Ethikunterricht ist Ersatzfach für Religion und muss im Prinzip von allen Schülern besucht werden, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Er wird in den Jahrgangsstufen 9 – 12 angeboten, wenn mindestens 8 Schüler Ethik machen wollen/können/müssen und Lehrerstunden verfügbar sind.Abmeldung:Die Abmeldung vom Religions-/ Ethikunterricht ist nur zu Beginn eines Schulhalbjahres und nur, wenn anschließend der Religions-/Ethikunterricht als ordentliches Unterrichtsfach besucht wird, zulässig. Eine Abmeldung vom Religionsunterricht ist nach dem Gesetz nur aus Glaubens-und Gewissensgründen möglich; sie muss schriftlich an die Schulleitung erfolgen. Formulare hat das Sekretariat.

Ein Gewissensgespräch führt der Schulleiter mit den Schülern allerdings nicht, weil er nicht bereit ist, Gewissenerforschung zu betreiben. Außerdem will er sich ungern anlügen lassen.

Teilnahme am Ethikunterricht: Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben an den Schulen, an denen das Fach Ethik eingeführt ist, den Unterricht in diesem Fach zu besuchen.Schüler nehmen also entweder am Religions- oder Ethikunterricht teil.

Ausnahme: 

Schüler, die an einer religiösen Unterweisung ihrer Kirche teilnehmen (Juden, Neuapostolische)Ethik oder Religion als Prüfungsfach im Abitur:

Ethik oder Religion können als schriftliches und mündliches Abiturprüfungsfach entsprechend den Bestimmungen der NGVO gewählt werden, allerdings nur dann, wenn der jeweilige Unterricht in den Jahrgangsstufen 10 bis 12 komplett besucht wurde.

Sollte ein Schüler erst ab der Jahrgangsstufe 11 z.B. Ethik besuchen, muss er in den ersten Wochen (bis zu den Herbstferien) eine schriftliche und mündliche Prüfung beim Fachlehrer über den Stoff aus der Jahrgangsstufe 10 ablegen. Dies gilt umgekehrt auch für entsprechende Fälle im Religionsunterricht.

Klasse 8

In der Klasse 8 wird kein Ethikunterricht angeboten, weil sich hier die allermeisten Schüler konfirmieren oder firmen lassen. In diesen Fällen kann von Glaubens- und Gewissensgründen, wegen denen man sich aus dem Religionsunterricht abmelden möchte, nach Auffassung der Schulleitung nicht gesprochen werden. Sollte sich jemand, der z. B. konfirmiert werden will, dennoch aus dem Religionsunterricht abmelden, dann muss die betroffene Kirche entscheiden, ob hier noch eine Konfirmation möglich ist.