Gemeinsames Knobeln trotz Corona

von Emely Schwarz (KS 2)

Geschlossen, abgesagt, im Lockdown- was seit Beginn der Corona-Pandemie für fast alle Lebensbereiche gilt, galt dieses Jahr zum Glück nicht für den Bolyai Teamwettbewerb. Bei diesem Mathematikwettbewerb treten Schüler aus verschiedenen europäischen Ländern gegeneinander an. Jede Klassenstufe bekommt eigene Knobelaufgaben, die durch Logik und Kombination zusammen im Team gelöst werden müssen. Auch dieses Jahr haben wieder mehrere Schüler der Kursstufe 2 des Gymnasiums bei St. Michael Schwäbisch Hall beim Wettbewerb unter der Leitung von Mathematiklehrer Herr Hackbeil teilgenommen.

Aufgrund der besonderen Lage war dieses Jahr auch ein digitales Zusammenkommen der Teammitglieder erlaubt, jedoch entschloss man sich am Gymnasium bei St. Michael für ein persönliches Treffen in der Schule, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Neu war in diesem Jahr, dass die Lösungen der Aufgaben in der gegebenen Zeitspanne von einer Stunde abgegeben werden mussten. Bisher geschah dies durch den Lehrer nach Ablauf der Wettbewerbszeit.

Alle drei Teams der Schule, bestehend aus Maxim Becker, Maximilian Rechtien, Oskar Rechtien, Florian Heiner, Saskia Vahrenhorst, Anna Böttcher, Can Luka Damcidag, Dennis Klein, Laura Frank, Charlotte Kern, Anne Rottler und Emely Schwarz konnten sich dabei unter den ersten zehn Plätzen platzieren, womit die hervorragenden Leistungen des letztjährigen Wettbewerbs bestätigt wurden. Das bundesweit beste Team jeder Klassenstufe darf zum Finale nach Budapest, wofür es diesmal für die Teams des GSM leider nicht gereicht hat. Allerdings steht die Reise nach Budapest für die vier letztjährigen Finalisten aus Schwäbisch Hall, Saskia Vahrenhorst, Anna Böttcher, Can Luka Damcidag und Dennis Klein noch aus, da die Fahrt durch die Corona-Pandemie im letzten Jahr ausfiel.

 

Cambridge-Prüfungen am Gymnasium bei St. Michael

Erfolgreiche Cambridge-Prüfungen am Gymnasium bei St. Michael

Sich flüssig, differenziert und sicher in der englischen Sprache zu bewegen, ist in der heutigen globalisierten Welt eine Schlüsselqualifikation. Diese Schlüsselqualifikation erleichtert nicht nur den Start in ein erfolgreiches Studium bzw. Berufsleben, sondern verschafft auch Zugang zu anderen Kulturen und öffnet das Fenster zur englischsprachigen Welt. Zwölf Schülerinnen und Schüler der Kursstufe des Gymnasiums bei St. Michael haben auf eindrucksvolle Weise bewiesen, dass sie über diese Kompetenzen verfügen. Bei den Prüfungen für das Zertifikat Cambridge English: Advanced (CAE) im Dezember 2020 haben alle Schülerinnen und Schüler C1-Niveau, acht davon sogar C2-Niveau erreicht. Nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) wird C2 als das höchste Niveau definiert. Wer über das C1-Niveau und höher verfügt, kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Er kann sich spontan und fließend ausdrücken und die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Mehr als 8000 Institutionen weltweit erkennen das CAE-Zertifikat als Nachweis für Englischkenntnisse auf einem hohen Niveau an. Durch eine hohe Arbeitsbereitschaft und viel Eigeninitiative haben sich die Schülerinnen und Schüler, Aleya Kizilay, Anna Böttcher, Charlotte Kern, Emely Schwarz, Jana Polifke, Jana Raddatz, Linn Odermath, Martin Voronkoff, Michel Janzen, Saskia Vahrenhorst, Susanna Kurz und Yannick Asare in schwierigen Pandemie-Zeiten unter der Leitung von Lisa Heinzelbecker bestens auf die Prüfungen vorbereitet. Wir gratulieren Ihnen herzlich zu diesem Erfolg!


Fotos von oben nach unten und links nach rechts:
Emely Schwarz, Yannick Asare, Jana Raddatz
Saskia Vahrenhorst, Susanna Kurz, Jana Polifke, Anna Böttcher
Martin Voronkoff, Michel Janzen, Linn Odermath

Auf den Fotos fehlt: Charlotte Kern

Vorlesewettbewerb Klasse 6

Vorlesewettbewerb der Sechstklässler:
Der Kreissieger Philipp Eibel vom Gymnasium bei St. Michael berichtet selbst:

„Als ich im Dezember 2020 zum Schulsieger gewählt wurde, war das schon cool, aber ich hatte mir tatsächlich viel Mühe gegeben. Dass ich aus den vier Klassensiegern, mit denen ich gemeinsam antrat, dann als Schulsieger hervorging, war dennoch eine große Überraschung für mich. Ich nahm mir vor, mich für den Kreisentscheid gut vorzubereiten, da ich meine Schule, das Gymnasium bei St. Michael, gut vertreten wollte. Ich suchte mir also die bestgeeignete Stelle aus dem Roman „In die Wildnis“ aus der Reihe Warrior Cats, heraus, weil ich die Reihe mega spannend finde und die Bücher einfach toll sind.
Weil der Kreisentscheid dieses Jahr nicht „live“ stattfinden konnte, sollten wir ein Video zu Hause drehen, das uns beim Vorlesen zeigt. Das Buch sollte kurz vorgestellt werden und dann ging es ans Vorlesen. Das Video haben wir dann eingesendet.
Ich versuchte meinen Job gut zu machen und dann war ich sehr entspannt. Und nun habe ich mit großer Freude erfahren, dass ich Kreissieger geworden bin!
Trotzdem fand ich es schade, dass es dieses Jahr digital war, denn ich hätte zu gern gewusst, was die anderen alles gelesen haben. Dennoch freue ich mich, dass ich gewonnen habe. Es ist schon eine große Ehre!“

(Philipp Eibel)

Der Vorlesewettbewerb wird jedes Jahr im Herbst von dem „Börsenverein des deutschen Buchhandels“ ausgeschrieben. Zuerst werden die Klassensieger, danach die Schulsieger bestimmt. Die jeweiligen Schulsieger treten zu weiteren regionalen und überregionalen Wettbewerben an. Philipp Eibel ist nun bereits Sieger der dritten Runde. Am Ende wird ein Bundessieger bestimmt.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich über seine Erfolge und wünscht ihm weiterhin gutes Gelingen!

Herzlichen Glückwunsch!